Verbesserung der Durchgängigkeit der Meiße an drei vorhandenen Sohlbauwerken
Projektdauer | 2016 |
Länge der Maßnahme | ca. 3.000 m |
Projektkosten | 90.000 € |
Finanzierung | Finanzierung zu 90 % über Fließgewässerprogramm |
Die Maßnahme ist Teil eines Gesamtkonzeptes, um die ökologische Durchgängigkeit im Meiße-System, insbesondere auch für diadrome Fischarten, zu verbessern und die Erreichbarkeit der Laichhabitate in den Oberläufen wiederherzustellen. Sie schließt sich einer Reihe von bereits durchgeführten Maßnahmen in der Meiße und ihren Nebengewässern an.
Aufgrund der Rahmenbedingungen und besonderen Dringlichkeit (Erteilung der Plangenehmigung erst in der 44. KW 2016, Beginn des Durchführungsverbotes ab dem 15.11.2016 aufgrund des Seeadlers sowie weitere Einschränkungen durch Schießzeiten der Schießbahnen 100-105 und Jagdzeiten der Bundesforst) wurde die bauliche Umsetzung bereits Anfang der 44. KW begonnen und in der 45. KW fertiggestellt.
Es wurden folgende Arbeiten ausgeführt:
- Rückbau von drei Spundwandabstürzen und Ersatz durch kiesige Sohlgleiten
- Transport, Umschlag, Einbau und Profilierung von autochthonem Kies (rd. 1.000 to)
Durch die Gesamtmaßnahme wurde folgende Wirkung erzielt:
- Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit der Meiße auf mehreren Kilometern Länge.
- Morphologische Aufwertung des überdimensionierten und ausgebauten Verlaufes der Meiße im Bereich der ehemaligen Spundwandabstürze (Verbesserung der Strukturgüte, Schaffung von Laichhabitaten etc.).